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Eine der Möglichkeiten, wie ein Besucher das Gebiet von Veselsko kennen lernen kann, ist auf das Rad zu setzen und auf den markierten Radfahrstrecken und – wegen einen Ausflug zu machen. Das pittoreske leichtwellige Gelände ohne extremen Seehöhewechsel ist ideal für diese Form der aktiven Entspannung.

Vier Radfahrstrecken queren das Gebiet von Veselsko:

1)      Der Hauptradweg Beskiden - Karpaten

2)      Der Mährische Fernradfahrweg

3)      Der Weinradweg von Strážnice

4)      Der Weinradweg von Uherské Hradiště

 

Im Gelände erkennen wir diese Wege nach den gelben Richtungstafeln, auf denen immer die Nummer der Radfahrstrecke erwähnt ist. Die Weinradwege sind daneben mit einem den Weinkeller grafisch darstellenden Symbol markiert: der Weinradweg von Strážnice mit der blauen Ultramarinfarbe (die für die Volkskunstelemente dieser Region typisch ist), der Weinradweg von Uherské Hradiště mit der violetten Farbe. Auf den Strecken finden wir einige Raststätten, wo wir uns ausruhen und gleichzeitig von einer Infotafel etwas Interessantes über den Ort kennen lernen können. Also – auf die Sättel und hurra in die Natur! …und  vor allem – Gute Fahrt!

 

Die Strecke des Mährischen Fernweinradweges und des Weinradweges von Strážnice

 

Mit unserem Wandern fangen wir in der Stadt Veselí nad Moravou – in der größten und wichtigsten Stadt des Gebiets von Veselsko - an. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Schloss und der umliegende Naturgarten mit einigen kleinen architektonischen Sehenswürdigkeiten, dann ein technisches Denkmal – das Wasserkraftwerk am Schloss, drei Kirchen (die älteste aus dem 13. Jahrhundert), das Judenfriedhof, das Museum, die Sternwarte und das Freibad. Die größte touristische Attraktivität – der erneuerte Wasserweg des „Baťa-Kanals“ – bietet die Schifffahrten, einen Motorboot- und Fahrradverleih, einen Mini-Campingplatz und Erfrischung auf der Terrasse an der Anlegestelle an. In der Stadt stehen einige Unterkunfts- und Verpflegungsanlagen zur Verfügung.

 

Infozentrum des Baťa-Kanals (Informační centrum Baťova kanálu):

Adresse:  náměstí míru 664, 698 01 Veselí n. Mor.,

tel.:         +420 518 325 330,

e-mail:      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web:       www.batacanal.cz .

 

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Von Veselí aus begeben wir uns nach Südwesten und nach einer angenehmen Spazierfahrt auf dem befestigten Feldweg (in einem Teil gibt es auch Straßenbaubitumen) der March entlang kommen wir ins Dorf Vnorovy, in dem sich die Tradition der bemalten Ostereier und der Figürchen aus Maisstroh erhalten hat. Im Dorf befindet sich auch eine Anlegestelle an dem Baťa –Kanal, ein Bootverleih, ein Zeltplatz; in unmittelbarer Nähe führt der Lehrpfad Včelíny; am Rand des Dorfes gibt es ein Freibad.

Verfolgen wir den Weinradweg von Strážnice entlang, fahren wir unter den Weinkellern weiter. Von einem mit Weinbergen bepflanzten Hügel bietet sich ein unerwartet schönes Panorama – Ansicht der Stadt Veselí nad Moravou, der Talhänge von Weißen Karpaten und auch der von entfernten Hügeln des Marsgebirges (Chříby); am hellen Tag sehen wir auch die Hosteiner Berge (Hostýnské vrchy) und die Pollauer Berge (Pálava).

 

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Der Bauplatte-Feldweg fällt leicht ab und kommt zu einer wenig befahrenen Bitumenstraße. Auf dieser Straße kommen wir zu der Hauptstraße – Vorsicht! – es wartet auf uns eine 1-km-lange Strecke mit dem starken Verkehr. Danach biegt der Pfad nach rechts – und jetzt begrüßt uns die Stadt Strážnice, eine der meist kulturellen Städte Südmährens. Diese Stadt ist durch das hiesige Internationale Folklorenfestival, das immer am Ende Juni stattfindet, berühmt. Ihrer Aufmerksamkeit sollen sicher nicht einige Sehenswürdigkeiten entgehen: das Museum des südmährischen Dorfes – ein Freilichtmuseum mit den Bauten, deren Volksarchitektur für diese Region typisch ist; das Stadtmuseum mit seinem Infozentrum; das Schloss mit dem Naturgarten; das Judenfriedhof; die Synagoge; die Überreste der Stadtbefestigung – die Tore Veselská und Skalická; die Kirchen und viele andere Denkmäler. In dieser Stadt befindet sich auch eine Anlegestelle des Baťa-Kanals; touristisch attraktiv ist sicher auch das hiesige Freibad mit einer neuen überdimensionalen Wasserrutsche. Die Stadt ist ein Weinbauzentrum und bietet einige Unterkunftsmöglichkeiten (Hotels, Pensionen, Campingplatz) und Restaurants an. Nordwestlich von der Stadt erstreckt sich der Naturpark Strážnické Pomoraví (Marchgelände) mit den Mäandern der March.

 

Touristeninformationstzentrum Strážnicko

Adresse:  Vinohradská 35, 696 62 Strážnice

tel.:        +420 518 325 721, 722 804 151

e-mail:     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

Web:      www.straznice-mesto.cz 

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In der Stadt Strážnice verteilen sich die Radwege: der Mährische Fernweinradweg geht weiter nach Hodonín; ein Teil des Weinradweges von Strážnice führt nach Bzenec, der andere nach Petrov und Rohatec – auf diesem Weg fahren wir auf einer wenig befahrenen Bitumenstraße weiter in Richtung der Weißen Karpaten – Vorsicht aber, im Sommer ist der örtliche Verkehr stärker.

Das Dorf  Radějov ist ein Eingangstor in ein Erholungsgebiet, in dem Sie Ihre Unterkunft in zahlreichen Pensionen, Erholungszentren und Bungalows in wunderschöner Forstlandschaft finden können. Sich entwickelnde Agrotouristik, Rosarium, Wildgehege mit Damböcken im Naturschutzgebiet Kúty, Schwimmen und Fischfang in der Talsperre Mlýnky an der tschechisch-slowakischen Grenze (Nebenstraße zu dieser Talsperre ist ca. 2,5 km vor dem Eintritt ins Dorf). Das Dorf hat auch im Winter viel anzubieten, weil eine beschneite Piste mit Nachtschilaufen hier seit der Saison 2004/2005 zur Verfügung steht. 

 

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Der mit Wäldern umgebene Weg führt uns ins Katastergebiet des Dorfes Tvarožná Lhota, ins Erholungsgebiet Lučina. Hier können wir in einer gleichnamigen Talsperre schwimmen. Das breite Angebot an Verpflegungs- und Unterkunftsmöglichkeiten. Wenn wir uns von Lučina aus in Richtung nach Tvarožná Lhota begeben, wartet eine ziemlich anspruchsvolle Bergfahrt auf uns.
 
Oben auf dem Hügel können wir uns ausruhen und an dem Travičná-Aussichtsturm erfrischen. Von hier aus gibt es eine herrliche Ansicht vom Pollauer Bergen, Marsgebirge und sogar Beskiden. Unter dem Aussichtsturm befindet sich das Areal Salaš – Almhütte – es ist ein Ausflugsziel für Ökologie, Sport und Spiele in der Natur, wo vor allem die Familien mit Kindern auf ihre Kosten kommen. Eine andere Sehenswürdigkeit dieses Gebiets ist der sog. „Sperberbaumpfad“ – ein Bestandteil des Lehrpfades von Šumárník, der von Radějov aus nach Tvarožná Lhota und zurückführt. Entlang dieses Pfades sehen wir einige Sperberbäume (die mächtigste Sorte der Ebereschen; er wurde zum Baum der Mährischen Slowakei erklärt). Unten in der Dorfmitte (Vorsicht bei der Hinabfahrt – eine steile Gefälle) wurden ein Infozentrum, ein Museum der Sperberbäume und ein Geschäft mit Verkostung der örtlichen Produkte errichtet.
  

Eine gerade, auch wenn ziemlich enge Bitumenstraße mit schwachem Verkehr führt ins Dorf Kněždub. Dieses Dorf ist mit den Malern der mährisch-slowakischen Motive, Joža Úprka und Antoš Frolka, sowie mit Úprkas Bruder, dem Bildhauer Franta Úprka, verbunden. Alle Künstler sind in Kněždub geboren. Ihre Grabstätten finden wir im hiesigen Friedhof, auch „Slovácký Slavín - Ruhmesfriedhof der Mährischen Slowakei" genannt. Neben den Geburtshäusern dieser Künstler können wir auch einige erhaltene Bauten der Volksarchitektur bewundern.

Die Liebhaber von Geschichte und mysteriösen Örtern sollten nicht den Hügel Šumárník verpassen, der gemäß der Ausgrabungen schon rund um 1 700 v. Chr. besiedelt wurde. Es wurden auch die römischen Münzen aus dem 2. Jahrhundert hier gefunden. Eine vor kurzem gebaute Palisadenwand rahmt die bisher erhaltenen Wälle einer Burgstätte in einem Teil um. Ein Teil der archäologischen Funde von diesem Gebiet kann man sich im Museum in Veselí nad Moravou ansehen. Wer noch weiter geht, kann ein Hügelchen mit einer viereckigen Bühne „Žižka-Tisch genannt, entdecken. Es stand wahrscheinlich eine Festung niedriger Adel hier. Der Žižka-Tisch befindet sich in der Lokalität der Wiesen Vojšické louky im Naturschutzgebiet Čertoryje. Unweit von dem Žižka-Tisch können wir die Dörfer Vojšice und Jiříkovec besuchen. Ein Spaziergang durch dieses Gebiet bietet auch den Naturbewunderern viel an. Es geht um eines der wertvollsten Gebiete der Weißen Karpaten mit den Solitärbäumen und Orchideewiesen. Weil in dieser Lokalität rare Pflanzen und Tiere vorkommen, verfolgen Sie, hauptsächlich im Sommer, die markierten Wege und sitzen Sie lieber vom Fahrrad ab!

  

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Im neben liegenden Dorf Hroznová Lhota steht eine Villa, die dem Maler Joža Úprka gehörte und in der der Künstler seine Schaffungsperiode verbrachte. Diese Villa mit einem Atelier entwarf der berühmte Architekt Dušan Jurkovič. In unmittelbarer Nachbarschaft der Villa steht die Pension Zum Maler, deren Zimmer mit den Bildern dieses Künstlers und mit den Photographien aus seinem Leben dekoriert sind.
 
Im Dorf bleibt die Herstellung der bekannten hiesigen Keramik erhalten. Den Reitenfans steht eine Pferdefarm zur Verfügung. Die meist interessante Veranstaltung ist die Lebende Weihnachtskrippe im Dezember; unregelmäßig wird auch der Königsritt veranstaltet. Die Dorfmitte wird von einer wunderschönen Lindeallee gebildet. Diese wurde 1899 gepflanzt, als das Goldene Verdienstkreuz dem hiesigen Bürgermeister und Landesabgeordneten Josef Pavlica verliehen wurde. Im Jahre 2001 gewann das Dorf den Wettbewerb „Das Dorf des Jahres im Südmährischen Kreis“.

 

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Die Straße – an dieser Stelle ziemlich rege – quert das Dorf Tasov, wo wir uns eines der letzten Häuser mit verziertem Vorbau – einem typischen Bestandteil der früheren Dorfhäuser – ansehen können. In der Dorfmitte steht die Kirche des Heiligen Martin, die von den Spenden der amerikanischen Landsmänner gebaut wurde. Im Gebäude der ehemaligen Volkschule wurde ein touristisches Wohnlager für 31 Leute errichtet. Das Kultur- und Sportleben in der Gemeinde ist sehr reich. Immer zu Ferienbeginn findet ein Fußtenniswettkampf für 30 – 40 Teams aus der ganzen Republik statt. Zum Wechsel von Juli und August kommen die Rockermusik-Fans auf ihre Kosten in dem hiesigen Pappelbaumhain – es wird die populäre Unterhaltung mit Big-Beat veranstaltet.  In dem Hain befindet sich auch eine Schießsportstätte und an dem Teich neben dem Fußballplatz können Sie fischen.

 

Es folgt eine ruhige Strecke der Bitumenstraße, die sich in Richtung der Dörfer Hrubá Vrbka und Kuželov windet. Dorthin fahren wir aber momentan nicht, wir biegen von dieser Straße nach links ab und nach einer kleinen Bergfahrt kommen wir ins Dorf Lipov, wo wir eine Pause am hiesigen Schwimmbad mit Erfrischung und Beach-Volleyball im Sommer machen können. Weinbau- und Folklorentradition. Naturdenkmal Háj an Lipov. Zwei Teiche bieten nicht nur Fischfang, sonder auch romantische ruhige Winkel an …
 
Fahren wir unter einem Eisenbahnviadukt, apropos einem der höchsten Eisenbahnviadukte seiner Art in der Tschechischen Republik, gelangen wir in das älteste Dorf des Gebiets von Horňácko – Louka. Sehenswert in diesem Dorf ist die Kapelle mit einem Glockenturm und handgemalten mährisch-slowakischen Ornamenten aus dem 18. Jahrhundert, und das Schloss, das an Stelle einer Festung gebaut und später zu einem Speicher umgebaut wurde. In dem Naturschutzgebiet Háj an Louka oder auf den gegen liegenden, mit Weingärten bepflanzten Talhängen können wir einen schönen Spaziergang machen. Von den Weingärten können wir die umliegende und entfernte Landschaft genießen.

  

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Von hier aus führt uns der Weinradweg von Strážnice auf einer leicht ansteigenden, hochqualitativen Bitumenfahrbahn und unmittelbar darauf geht der Weg wieder leicht bergab. An unserer linken Seite befindet sich der Teich Loucký rybník, der hinter den hohen Pappelbäumen der Sicht der Vorbeigehenden entzogen bleibt. Nach einer Weile blitzt der Spiegel eines Wasserspeichers,zu 
der Weinbaugemeinde Blatnička gehört.
 
In der Gemeinde werden auch die alten, heutzutage schon untraditionellen Bräuche eingehalten- z. B. "Blažejáci" begehen das Dorf alljährlich am 3. Februar und "Königinnen" zu Pfingsten. Der Wasserspeicher dient zur Fischzucht, die im Oktober mit der mit Verkauf verbundenen Abfischung beendet wird. Das Naturdenkmal Borky weist als ein einzigartiger Zeuge nach,  dass hier im Zeitraum des älteren Tertiärs eine See vorkam. Die Weinkeller bieten nicht nur Verkostung, sondern auch Verpflegung und Unterkunft an. Im Jahre 2002 gewann die Gemeinde den Wettbewerb "Das Dorf des Jahres" im Südmährischen Kreis..

 

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Die Gemeinde Blatnička verlassen wir auf einem Bauplatten-Feldweg, die sich unter den Weingärten und Feldern windet und ein schönes Panorama anbietet. Später geht dieser Feldweg in einen unbefestigten Pfad – Vorsicht bei der Hinabfahrt!Das
 
Dorf Blatnice pod svatým Antonínkem ist durch seinen traditionellen Weinbau berühmt. Man sagt, dass sogar J.A. Komenský seinen Weingarten hier hatte. Das Denkmalschutzgebiet der Weinkeller - der älteste kommt aus dem 16. Jahrhundert. Die berühmteste Weinmarke ist „Blatnický Roháč“ – eine feine Mischung der Sorten Rheinischer Riesling, Weißburgunder und Grüner Sylvaner. Die Gemeinde ist auch durch ihre Wallfahrten, die alljährlich auf dem Hügel mit der Kapelle des heiligen Antonius stattfinden, berühmt. Wollen wir uns diese Kapelle ansehen, müssen wir mit einer anspruchsvollen Bergfahrt auf einer Bitumenstraße rechnen. In der Gemeinde gibt es ein ziemlich breites Angebot an Verpflegung und Unterkunft; Freibad.Von der Kapelle des Heiligen Antonius geht der Weinradweg von Strážnice weiter auf einer Bitumenstraße bergab, aber nach 2 Kilometern endet er und schließt sich den Radfahrweg von Uherské Hradiště an.
 
An diesem Radfahrweg liegt auch das Dorf Moravský Písek. Im hiesigen Freibad mit einer überdimensionalen Wasserrutsche finden ihre sportliche Betätigung die Freunde von Schwimmen und Wasservergnügen. Die Gemeinde mit einer Tradition der Fischzucht, die sich heute wieder erneuert. Interessante archäologische Funde in der Umgebung,  Erlenwald.

 

Der Hauptradweg Beskiden-Karpaten

Der Hauptradweg Beskiden-Karpaten führt von Strážnice aus über Radějov und Lučina ins Gebiet von Horňácko. Im Teil zwischen Lučina und Malá Vrbka befahren wir  die Waldwege. Stellenweise genießen wir die wunderschönen Anblicke der Weißen Karpaten und der sich unter uns erstreckenden Wiesen Vojšické louky. (siehe Kněždub).

Der Waldweg geht in einen befestigten Bitumenweg über und wir fahren nach unten ins Dorf Malá Vrbka, das kleinste Dorf des Gebiets von Veselsko. Hier endet die Straße – darüber hinaus, wie wenn es symbolisch wäre, am Friedhof – und weiterhin schon nichts mehr – keine Zivilisation, nur Felder, Wälder und wunderschöne Natur … Einige Leute widmen sich immer der traditionellen Weberei. Ein Souvenir, wie z.B. ein hand gewobenes Tischdecken, ein Polsterüberzeug oder eine Tasche für ein Fläschchen mit gutem Getränk freuen sicher. Eine interessante Veranstaltung, die seit drei Jahren am dritten Wochenende im Juni stattfindet, ist das Mähen auf den Wiesen von Vojšické louky. Bei dieser Veranstaltung bewerben sich die Teilnehmer in Trachten um die besten Ergebnisse im Mähen der Orchideenwiesen, so wie es unsere Vorväter machten – mit einer Sense, mit Singen der Volkslieder. Unterkunftsmöglichkeit im Dorf.

 

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Nicht nur in Malá Vrbka, sondern auch im Dorf Hrubá Vrbka blieben einige Häuser der Volksarchitektur erhalten – außer anderem auch die denkmalgeschützten Volkswirtschaftsbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert – Dorfkammer und Scheunen aus Steinen und ungebrannten Ziegeln. Das Geburtshaus des Bischofs der orthodoxen Kirche Gorazd, der im 2. Weltkrieg hingerichtet wurde, weil er der Gruppe der Fallschirmjäger, die das Attentat an R. Heydrich durchgeführt hatten, half. Zur Erinnerung wurde das Monasterium des Heiligen Gorazd gebaut.

 

Eine Abbiegung von dem Hauptradweg Beskiden-Karpaten führt uns ins Dorf Kuželov. Nach einer leichten Bergfahrt kommen wir auf einer selten befahrenen Asphaltstraße zu einem sehr interessanten technischen Denkmal aus dem Jahre 1842 – zu einer Windmühle vom holländischen Typ mit einer ständigen Ausstellung. Den baulich erhaltenen Stand der Mühle bemerkten auch die Filmemacher – es wurden hier einige Märchen und Filme gedreht. Ungefähr 2 km von hier entfernt befindet sich ein Platz, der „ Drei Steine“ genannt wird, an der tschechisch-slowakischen Grenze. Es geht um einen Holzkreuz und drei Steine, die zur Erinnerung einiger Rebellen gebaut wurden, die hier gefesselt und durch die kaiserliche Armee hingerichtet worden. Ort der geheimen Grenzübergänge zur Zeit der Okkupation. Unten im Dorf steht die Kirche der Heiligen Dreifältigkeit aus dem Jahre 1768; Tradition von Weberei und Schnapsbrennen.

   

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Auf einer wenig befahrenen Straße kommen wir – zurück über Hrubá Vrbka und nachdem wir einen lang gezogenen Hügel schaffen – ins Zentrum der Region von Horňácko – in die Stadt Velká nad Veličkou. Die Gemeinde ist durch Veranstaltung des örtlichen Festivals Horňácké slavnosti (Das Festival der Region von Horňácko) auch im Ausland berühmt. Seit 1950 findet dieses Festival immer am dritten Wochenende im Juli statt. Im August wird die Feier „Die Nachklänge von Horňácko“ veranstaltet. Tradition der Volkstrachten, erhaltene Architektur, die Kirche der Heiligen Maria Magdalena mit den Wällen; oberhalb des Dorfes dehnt sich das Naturschutzgebiet Zahrady pod Hájem, nördlich davon – oberhalb der rechten Flussufers von Velička – das Naturschutzgebiet Hloží und die Weiden mit Vieh und Pferden aus. Ein optimaler Ausgangspunkt für die Ausflüge in das ganze Gebiet von Horňácko.

 

Im Dorf Javorník befinden sich einige denkmalgeschützte Häuser einschließlich der kleinen Katen der Kleinbauern, Scheunen und Wohnhäuser mit einer Kammer im ersten Stockwerk. Auf dem bewaldeten Hügel oberhalb des Dorfes finden wir mächtige Wälle - die Ruinen der ehemaligen Burgstätte aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. Das Erholungsgebiet Filipovské údolí bietet die optimalen Bedingungen für den Sommer- und Winterurlaub (wunderschöne Natur der Weißen Karpaten, Pilzsuchen, Radfahren, Wandern, Skipiste mit einem Skilift für Kinder, Loipen …)

 

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Nach dem wir das Dorf Javorník verlassen haben, können wir entweder von der Bitumenstraßen nach rechts abbiegen und sich nach Nová Lhota begeben, oder in die Siedlung Vápenky weiterfahren. Beide Ortschaften sind durch ihre erhaltene Dorfarchitektur interessant. In der Umgebung bieten die weidenden Kühe und Schafe einen heutzutage nicht so gewöhnlichen Anblick. Von hier aus ist es nur einen Katzensprung zu Velká Javořina, dem höchsten Berg der Weißen Karpaten, mit wunderschönen Anblicken der tschechischen und slowakischen Seite. Nach einem anspruchsvollen Ausflug kommt sicher die Erfrischung im Erholungszentrum mit Schwimmbad in Vápenky zugute.

 

Auf dem Weg zurück von Vápenky und Nová Lhota gehen wir durch die Siedlung Suchovské Mlýny, wo die Mühlen schon im Mittelalter standen. Bis zu den heutigen Tagen erhielt sich eine einzigartige Wassersäge, die wir uns im Freilichtmuseum in Strážnice ansehen können. Sonst blieb hier von den alten Zeiten nicht viel übrig. In der Siedlung gibt es Unterkunfts- und Verpflegungsbetriebe und eine Reitschule.

 

Haben wir noch genug an Kräften und  Lust, die Schönheiten des Naturschutzgebiets Weiße Karpaten zu genießen, begeben wir uns außerhalb der markierten Radfahrwege. An der Kreuzung in Suchovské Mlýny biegen wir nach rechts ab und fahren immer leicht bergauf. Nach etwa 3 km kommen wir ins Dorf Suchov, das im Grunde genommen von einer langen, mit pittoresken Hügeln mit Wiesen, Feldern und Wäldern umgebenen Straße gebildet ist. In der Dorfmitte steht der Glockenturm des Heiligen Lukas und im oberen Teil des Dorfes, in der Nähe von der Hauptsstraße, dann eine Kapelle aus dem 15. Jahrhundert. Unweit von hier, in einem besonderen Ort – teilweise im Tal und dabei aber auf dem Hügel - sind die von einer Seite mit dem Bach umflossenen Reste der ehemaligen mittelalterlichen Burg Kanšperk aus dem 14. Jahrhundert zu sehen. Nach einer Annahme ist hier der bekannte Krieger Jan Jiskra von Brandýs geboren oder er erlebte hier einen Teil seiner Kindheit. Am Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Burg als wüst erwähnt. Seit 1999 finden hier die archäologischen Ferienlager statt. Am Ende des 19. Jahrhunderts gründeten die örtlichen Künstler und auch die aus der nahen Umgebung  einen wichtigen Kulturverein mit dem Namen „Die Republik zu Súchov“  (Súchovská republika).

 

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Neben den oben angeführten Radfahrwegen liegen noch die Gemeinden Kozojídky und Žeraviny. Auf der Karte sind diese Gemeinden zwischen Veselí nad Moravou, Hroznová Lhota und Strážnice zu finden.

Žeraviny – eine der kleinsten Gemeinden des Gebiets von Veselsko mit erhaltenen Dorfhäusern und zwei ehemaligen Mühlen.

 

Die Gemeinde Kozojídky ist ein Weinbaudorf mit der Tradition der bemalten Ostereier. Ein natürliches Biozentrum und ein Teich mit Weichland und dem vorbeigehenden Lehrpfad Kříb. Erhaltene Volksarchitektur, interessante Holzgebäude, die früher als Tabaktrocknungsanlagen dienten. Ein Stück vor der Gemeinde, in Richtung nach Veselí nad Moravou, wurde ein Grenzenstein aus dem Jahre 1759 auf einem Feld vor kurzem entdeckt. Dieser Stein begrenzte wahrscheinlich die Herrschaft des Grafen Chorinsky. Kozojídky ist mit dem Nachbardorf Hroznová Lhota mit einem ca. 1,5 km langen, neu gebauten Radfahrweg mit einer hochqualitativen Bitumenoberfläche und der Nachtbeleuchtung verbunden.

 

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